Sonntag, 21. Oktober 2007

Korrekturstart...

Erwartungsgemäss haben die Indicies nun erste Abgaben erfahren was die Mindestanforderungen für eine zu nennende Korrektur erfüllt. Im DAX erwarte ich, dass die EMA 50 bei 7800 eine erste Unterstützung für 1-3 Erholungstage bieten wird. Aber die Korrektur wird sich meines Erachtes bis Anfang November ausdehnen.

Weiteres auf dem Börsen-Blog Forum.

Oekonom


macht was draus, aber machets guet...

Sonntag, 14. Oktober 2007

Allgemeine Lage an den Märkten

Die Situation ist äusserst tricky. Auf der einen Seite befinden sich die Märkte noch in einem saisonal ungünstigen Zeitfenster von dem eine erhöhte Gefahr für eine Korrekturbewegung ausgeht. Ausserdem sind die technischen Indikatoren stark überkauft. Andernseits signalisieren die übergeordeten Kursmuster verschiedener Indicies starkes Aufwärtspotential, falls bisherige ATHs nachhaltig gebrochen und auch bestätigt werden (im Nasdaq 100 bereits erfolgt).

Der Zeitraum für eine Korrektur wird jedoch langsam knapp und müsste innerhalb der nächsten 1-2 Wochen erfolgen.

In dieser Situation ist vorsichtiges und geduldiges agieren besonders wichtig. Um sich nicht in Tagesaktualitäten emotional zu verrennen, sind die Indikatorensignale besonders zu beachten.

Oekonom


macht was draus, aber machets guet...

Samstag, 6. Oktober 2007

Nasdaq 100: heiss gelaufen...



Sonntag, 30. September 2007

Technical Chart Outlook















Quelle: CS Research

Donnerstag, 27. September 2007

fast zurück

Der DJIA steht bei 13'900, also schon fast wieder an seiner alten Bestmarke, der NASDAQ ebenfalls. Wer damals beim ersten, überraschenden Bernanke-Coup nicht eingestiegen ist, schaut einmal mehr dumm aus der Wäsche. Wer kann von sich behaupten, dass er wieder auf dem selben Vermögens-Niveau angelangt ist, wie vor zwei Monaten? Und hey: DJIA und NASDAQ haben in diesem Quartal sogar zugelegt. Fragt mal in eurer Umgebung, wer das erwartet hat Mitte August!

SMI und Dax haben noch etwas Arbeit vor sich. Besonders der SMI leidet unter seiner Banken-Dominanz. Aber hier kommt demnächst Abhilfe... In den nächsten Tagen SMI-Calls einzusammen, könnte ins Kapitel "Weihnachtsgeschenke" gehen. Auch beim DAX sieht es gut aus... ;-)

Mittwoch, 26. September 2007

Nasdaq 100: im Schwung

Jetzt ist das damalige Ziel von 2100 fast erreicht. Und die Aussichten für den Techsector sind auch im 2008 nicht zu verachten. Im vernetzten Zeitalter braucht es eben viel High-Tech.


Sonntag, 20. Mai 2007
Nasdaq 100: in Kürze vor neuem Kaufsignal?
Gepostet von Oekonom am 19:37

Im Tageschart läuft der Index in eine Dreieckformation. Seit rund vier Wochen wird der Anstieg seit Mitte März auf hohem Niveau konsolidiert. Ist das die Vorbereitung für den Ausbruch über die Trendoberkante?

Ob ihm das in Kürze gelingt oder erst etwas später, wie auch immer, der Ausbruch über die 1910 ist bullisch zu werten und eröffnet danach ein mittelfristiges Korridortarget von 1970 bis über 20xx (rechnerisch im 2. Semester '07 sogar bis an die 2100er Marke).

Wie schon früher erwähnt betrachte ich die Zone zwischen 1870 bis 1910 als neutral. Handlungsbedarf entsteht auf der Longseite >1910 im mittelfristigen Ausblick. Ein Ausbruch aus dem Tageschartdreieck bzw. oberes BB müsste heissen auf die Startposition vorfahren.



Grüsse Oekonom

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Sonntag, 23. September 2007

Wie weiter an den Märkten?

Im Kommentar vom 9. September zum SMI bin ich davon ausgegangen, dass nach einem kräftigen Rebound Ende September/Anfang Oktober nochmals eine happige Korrektur erfolgen könnte.

Die US-Indicies haben stark zugelegt und stehen kurz unter ihren bisherigen ATHs. Somit müssten DAX und SMI zumindest noch ein theoretisches Uppotential von 3-4% aufweisen. Gelingt es den US-Indicies die ATHs zu brechen, so generiert dies ein starkes bullisches Kaufsignal, welches auch DAX und SMI im Sog der US-Märkte mitzieht.

Aber: prallen die US-Indicies in nächster Zeit an ihren bisherigen Hochs ab oder erfolgt sogar vorzeitig ein Abbruch der Aufwärtsbewegung, ist mit einer 3-4 wöchigen Korrektur zu rechnen. Aufgrund der ungelösten Subprime-Problematik kann diese mindestens gleich oder sogar noch heftiger ausfallen als die erste vom Juli/Aug., weil u.a. das Pulver mit der bereits erfolgten grosszügigen Zinssenkung verschossen ist. Eine nochmalige Korrekturphase passt auch saisonal gut in die Zyklik fallender Indicies im Oktober.

Ideale Ausgangslage wäre im DAX ein nochmaliger Test der Basis um die 7360, im SMI um 8600. Darunter müsste mit einer kräftigeren Ausdehnung gerechnet werden.

Ein behutsames Vorgehen ist angezeigt, oder man übt sich schlicht und einfach in Geduld und wartet die nächsten 3-4 Wochen ab. Geübte Trader favorisieren beim triggern entprechender Signale die Shortseite.

Grüsse Oekonom

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Mittwoch, 19. September 2007

Die Bären verlassen das fahrende Schiff

Da mussten sich heute einige Bären von ihren heiss geliebten Puts trennen! Geordnet nach Volumen finden sich nur ein paar wenige Calls:




Die Stimmung sei noch nicht so toll, berichtet man von Frankfurt und so ist es auch gut. Viele getrauen dem Schwung noch nicht und müssen bald mit ihren liquiden Mittel nachrennen.

Deshalb setze ich weiter auf Calls. Wie ich schon im Musterdepot geschrieben habe: Mit Puts verbrennt man sich aktuell nur die Finger.

Samstag, 8. September 2007

Der Rebound ist wohl zu Ende

Die schlechter als erwarteten US-Arbeitsmarktdaten haben den Dow Jones wieder durch wichtige Chartmarken fallen lassen. Damit muss der Rebound wohl als beendet betrachtet werden. Anders betrachtet ist dies wohl ein Fehlausbruch aus dem Abwärtskanal. Schliesst der Index nun am Montag unter 13'100 wäre das jedenfalls ziemlich negativ zu werten.


Im DAX sehen wir (wen wunderts?) fast das gleiche Bild. Der kurzfristige Aufwärtstrend wurde fast ohne Halt durchbrochen. Negativ zu werten ist auch, dass der MACD kurz vor dem Druchstossen der 0-Linie wieder nach unten abgedreht hat.


Die Probleme um die Subrime-Kredite scheinen nun doch weitere Bereiche in Probleme zu stürzen. Mehr dazu unter
Geduld ist eine der wichtigsten Tugenden

Freitag, 31. August 2007

Ich liebe den DAX

Meine Auswahl an DAX-Werten zeigen ein sehr positives Bild und deshalb verwundert es nicht, dass auch der DAX in der täglichen Ansicht eine schöne Ausgangslage zeigt - wie schon früher hier angedeutet.

Die kleine Bullenflagge Anfang Woche konnte man nochmals zum Positionsaus/aufbau verwenden. Nun klebt der Kurs bereits an der oberen BB-Begrenzung und hat ausserdem den Widerstand bei 7600 überwunden. Zu guter Letzt kann man eine SKS-Formation erkennen.

Ich habe mir eine Portion DAXND mit EP 5 zugelegt...



Auch der SMI hat mit Ende dieser Woche ein sehr schönes Bild in den wochentlichen Charts geliefert. Auch hier könnten Calls die schlechte Performance etwas aufbessern...

Mittwoch, 29. August 2007

USA: Neue Zweifel

Da haben wir für heute wieder sehr schwache Vorgaben !
USA hat nach 20:00 massiv abgegeben..Schlusskurs auf Tagestief !

Dow Jones 13041 - 280,28
Nasdaq 2500 - 60,61



Ziemlich punktgenau hat der Kurs an der Abwärtstrendlinie wieder gekehrt. Damit muss die Erholung der letzen 7 Tage vorerst als Bärenflagge gewertet werden. Innerhalb der nächsten Tage könnte es ziemlich direkt in Richtung 12600 - 12500 gehen.

Samstag, 18. August 2007

Das System frisst sich selbst

Inzwischen sind die Zelte in Mallorca aufgeschlagen, von wo es dann auf den mehrwöchigen Segeltörn geht. Noch bleibt etwas Zeit und so kann man ruhig und entspannt weg von der Börsenhektik sich einige Gedanken machen.

Die letzten Jahre waren durchaus sehr börsenertragsreich. Man denke nur an ABB aber auch viele andere. Dass hier einmal der Punkt kommen muss, wo man Gewinne realisiert, erstaunt auch nicht weiter. Der Anlass gab die Subprime-Krise und in Folge derer, scheint sich das aufgeblaste und über Leichen gehende Finanzsystem langsam selbst aufzufressen.

Für mich war die Spezies der gierigen Geldvermehrer (sprich Grossbanken und das ganze unter wohlklingenden Namen angehängte System) schon immer höchst fragwürdig, seit die alte Garde der noch mit ethischen Grundzügen operierenden Bänkler abgetreten ist. Eine "Industrie", welche nur damit Geld verdient, dass andere abgezockt werden. Eine für die Weltwirtschaft tickende Zeitbombe, im Gegensatz zu Firmen, welche echte industrielle Wertschöpfungen erbringen. Leistungen, die sich nicht einfach in nichts auflösen, wenn es an den Finanzmärkten kracht.

Ich habe gar kein Mitleid mit den Bänklern und ich würde nicht einmal meinen dümmsten Sohn auf eine Bank schicken. Denken Sie das nächste mal kurz nach, wenn Sie bei einer Grossen um einen Hypokredit nachsuchen und sich bis auf die Unterhosen ausziehen müssen, um ihre Sicherheiten prüfen zu lassen. Drehen Sie den Spiess um. Was bietet Ihnen denn die Bank für Sicherheiten? Wieso geben Sie denen ihr Geld gegen einen lächerlich geringen Zins, damit die Golduhren behangten Jungs vor ihren breiten Monitoren Ihr gutes Geld auf den internationalen Märkten verzocken. Zu guter Letzt wird Ihre Hypothek gekündigt, weil die Bank neues Geld braucht, dass man Ihnen vorgängig billig abgeläschelet hat oder Sie bezahlen die Zeche mit höheren Hypozinsen, weil nun das Risikokapital wegen der Subprimekrise teurer geworden ist.

Nüchtern betrachtet hat die Krise ihr Gutes, wenn damit alle in den letzten Jahre gebildeten Finanzgeschwüre absterben. Die Investoren werden sich wieder auf gute solide Aktienwerte besinnen.

Solange man in Sachen Subprime immer noch mehr oder weniger gleich viel weiss wie vor Wochen, würde ich eine abwartende Haltung einnehmen, bzw. Erholungen zum shorten nutzen. Ich schätze, dass die letzten zwei Wochen bei vielen Normalanlegern beträchtlich negative Implikationen hinterlässt, wo es längere Zeit brauchen wird, bis wieder Vertrauen in den Markt hergestellt ist. Es ist zu erwarten, dass noch sehr viele darauf warten, um höhere Kurse zum abbauen ihrer Positionen zu nutzen. Denn viele der eher längerfristig disponierenden Investoren sind mit Aktien noch gut im Gewinn und bei den nebulösen Aussichten (trotz kosmetischen FED-Massnahmen) ist es ratsam, Kassa zu machen und die Gewinne ins trockene zu bringen. Einsteigen kann man immer wieder aber die Gier sollte nun wirklich unterdrückt werden. Abgesehen davon kann man mit entsprechenden Instrumenten auch in fallenden Märkten gutes Geld verdienen.

Selbstverständlich wird es für kurzfristig orientierte Trader in diesen Tagen lukrative Chancen geben. So würde ich mich auch ausrichten, wenn ich nicht ferienbedingt börsenabstinent wäre. Im Oktober betrachten wir das ganze dann wieder aus Neue.

Gueti Zyt, hasta la vista
Oekonom


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Mittwoch, 8. August 2007

Baisse oder Korrektur?

Baisse: definitiv jetzt noch nicht. Eine wohltuende Korrektur, wobei es nie eine Rolle spielte, welche Nachricht als Auslöser einer solchen diente. Früher waren es die Chinesen. Ich weiss noch gut, wie damals die Katastrophenschreiber alles schwarz malten. Nun die SM-Thematik, die zu manisch depressiv veranlagtem Getue führte. Sicher gibt es da und dort Probleme und Uebertreibungen, aber man sollte dies immer in Relation zum übrigen setzen. Und es schleckt eben keine Geis weg, dass die Mehrzahl der Unternehmen sehr gut arbeiten und auch die Aussichten stimmen, usw. usf.

Die derzeitigen Irritationen vieler Marktteilnemer wird langsam dem eigenen gierigen Druck weichen, wieder in den Markt rein gehen zu müssen. Der Zug fährt und wartet nicht auf Unentschlossene. Bis in zwei Wochen haben auch die letzten Index-Charts den Boden gefunden, viel zu spät für attraktive Gewinne, welche die mutig und entschlossen Handelnden längst eingebucht haben.

Seien wir dankbar, dass derzeit die Marktlage wieder attraktiv günstig geworden ist, bei einem massiv übervorsichtig negativen Sentiment. Eine Ausgangslage, die mein Bauchgefühl schon vor Tagen in Hochstimmung versetzt hat. Aktien mit einem KVG von unter 8 und einer Div.-Rend. von 3.7%, wie am Beispiel einer RUKN...

Freuen wir uns nun auf einen freundlichen August.

Grüsse Oekonom

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Dienstag, 7. August 2007

Kopfspiel

Gestern sah man genau das, was ich erwähnte. Nicht die Charttechnik machts, sondern die Psychologie. Die Erwartung, dass das FED allenfalls vorerst verbale Zückerchen verteilt, bringt wieder Kauflaune. An der SM-Thematik hat sich damit jedoch nichts verändert. Andernseits zeigt es eben auch, dass das ganze Getue deswegen sich vorwiegend in den Köpfen abspielt. Damit ändern die Wahrnehmungen fast täglich. Und so hilft nur gesunder Menschenverstand bei der Interpretation der positiven und negativen Fakten, um daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen.

Grüsse Oekonom

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Sonntag, 5. August 2007

Charttechnik: out of service

Mit Ausnahme von einigen Einzelwerten können Sie derzeit die Index-Charttechnik schlicht vergessen. Diese funktioniert bei einigermassen geordeten Marktverhältnissen. Irrationale Handlungsweisen durch angstgetriebene Panikverkäufe konnten damit noch nie erfasst, geschweige denn richtig interpretiert werden. Sie können die Index-Charts also bis zur allgemeinen Beruhigung der Märkte beiseite lassen. Denn derzeit spielt sich mehrheitlich fast alles auf der emotionalen pyschologischen Basis ab. Dass die Märkte allgemein stark überverkauft sind, ist auch so bekannt. Wenn interessiert dies, wenn man nur noch sein Depot retten will und bestens an den Markt geht, oder die getriggerten Stoplimits noch zusätzliche Abwärtsdynamik auslösen.

Was tun? Wer sich dieser Hektik nicht ausetzen will oder mental es nicht kann, der schaut am besten flat zu. Denn vorerst bleibt die Volatilität extrem hoch. Aber es gibt eben auch Chancen. Denn es ist stark davon auszugehen, dass sich in Kürze das FED zu Wort meldet. Denn schlussendlich gilt es den Zinsdruck zu vermindern und vorallem einer drohenden Liquidität Einhalt zu bieten, siehe auch den heutigen Beitrag zur SM-Krise hier auf dem Blog bzw. im Börsen-Blog-Forum.

Die Psychologie wird es weisen, wohin die Reise geht. Es ist nicht abwegig davon auszugehen, dass wohlklingende Worte und in Aussicht gestellte Taten seitens des FED zumindest kurzfristig zu einer Beruhigung beiträgt, was zu einem starken Rebound führen kann, inkl. einer Shortsqueeze. Ob man dann noch auf den Zug aufspringen kann, ist eher fraglich. Denn ich schätze diejenigen, die heute stark negativ geprägt sind, nicht als die mit starken Händen ein, welche sofort mit von der Partie sein werden. Die Angst sitzt ihnen auch dann noch viel zu fest im Nacken. Wer also auf Entspannung seitens des FED hofft, muss wie auch immer hart am Wind sein...

Grüsse Oekonom

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Dienstag, 31. Juli 2007

DAX: Update

Heute ging's zügig zur Sache. Auf die Tiefststände der letzten Woche gab's eine schöne Zugabe. Ob das nun nur ein Rebound ist oder mehr daraus wird, ist mir eigentlich heute egal. Tatsache ist, dass alles was medienwirksam präsentiert wird, eben doch nur halb so heiss gegessen wird. Immerhin und glücklicherweise haben die letzten Tage die Zauderis sehr effektiv aus dem Markt geschüttelt und den Mutigen günstige Einstandspreise ermöglicht.

Heute Nacht schon werden sie sich im Bett wälzen. Nicht wegen dem Sonnenbrand, sondern wegen den gierigen Gedanken, wann sie wieder einsteigen sollen. Fährt der Zug einfach so ohne sie ab. Und was wenn den Shorties erst die kurzen Hosen ausgezogen werden? Und da wären noch alle die ausgestoppten Last-Minute Touristen, die sich gedanklich quälen, wie und wo sie den ausgestoppten Verlust wieder ausbügeln können.

Ehrlich gesagt, mir ist wesentlich wohler, in Turbulenzen hinein zu kaufen, als mir später Gedanken darüber machen zu müssen, was man alles verpassen könnte. Börse ist Spekulation, nämlich darauf Chancen zu wittern um Gewinne zu machen. Und ohne Material im Depot ist da gar nicht zu machen.

Und wie ist das nun mit den Aengsten? Vor kurzem war es die hochgespielte Inflationsangst. Und heute:

U.S. core inflation rises moderate 0.1% in June
Core consumer inflation increased 0.1% for the fourth consecutive month in June, pushing the yearly gain in core inflation down to the lowest level in three years, the Commerce Department said Tuesday. Following June's gain, the core personal consumption price index had risen 1.9% in the past year, the lowest inflation since early 2004, and just within the Federal Reserve's unofficial comfort zone of 1% to 2% for core inflation.

Ich muss sagen. Gut so, dass die Mehrheit der Börsianer so labil und zappelig auf die Newsflut reagiert. Hätten wir nur gestande Typen, wer würde denn noch Gewinne machen?



P.S. In speziell gekauften "Index-Abstauberli" Tradingpositionen habe ich heute Teilgewinnmitnahmen realisiert. Morgen ist 1. August und somit Feiertag!


Grüsse Oekonom

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Sonntag, 29. Juli 2007

Nasdaq 100: Update

Da ich schon seit längerem Im NDX (Nasdaq 100) long bin, hier ein Update zu den Fakten (SK 1956.19):

Weekly-Chart:
1. Die vergangene Woche ergab eine grössere rote Kerze.
2. Sie ist nicht so lang wie der Rückgang in der Woche Ende Febr.
3. Der MACD hat noch kein Verkaufssignal erzeugt.
4. Der Index steht nun genau in der Mitte der BB.
5. Der Uptrend seit Juli 2006 ist intakt.

Bezogen auf den [w] ist festzuhalten, dass bei approx. 1930:40 ein Test der langfristigen Uptrendlinie vermutlich zu erwarten ist. Deser wird IMHO den weiteren Weg aufzeigen und hätte dann auch Konsequenzen für entsprechende Dispositionen.

Im [d] sieht es anders aus. Dort gab es für den kurzfristig agierenden Trader schon früher ein Verkaufssignal, so wie das auch Calculator in einem früheren Beitrag erwähnte. Und somit sieht man eben sehr gut, dass es auch immer darauf ankommt, wie die Investments zeitlich ausgerichtet sind.

Grüsse Oekonom

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NDX [w]:

Samstag, 28. Juli 2007

Treffer

Irgendwie hat das tatsächlich gestimmt:

Regelmässigkeit beim DAX

Ja, es ging so weiter... bisher... :-)

Mittwoch, 25. Juli 2007

Der Dicke im Breitformat

SPX - 1 Jahr [d]:




SPX - 3 Jahre [d]:





Grüsse Oekonom

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Kampf der Indices

Der Sommer ist nicht nur klimatisch nicht der Hammer, sondern auch an der Börse ziehen bereits Herbststürme auf. Welche Handlungsmöglichkeiten bieten sich hier bei den Indices jetzt noch an? Die Situation kommt mir momentan vor, wie in einem Flugzeug, in dem man sitzt und welches gegen den Boden steuert. Soll man den Fallschirm ziehen (PUT) oder doch den Steuerknüppel kräftig ziehen und bis zur Besserung ausharren und dann CALLen?

Soviel steht fest: Das Sommer-Rallye wurde abgeblasen!

SMI:


Der SMI ist bereits sehr angeschlagen. Die negative Tendenz ist seit April/Mai v.a. beim MACD deutlich. Der CCI zeigt bereits ein überVERkauftes Sentiment an und beim DMI hat die rote Linie noch kein überragend hohes Niveau erreicht.

Fazit: Hier steht uns noch der 'final selloff' ins Haus. Der Abschwung ist jedoch schon recht fortgeschritten, so dass ich lieber wieder den Blick in Richtung Call werfen würde und in den nächsten Wochen günstig auf Einkaufstour gehe.


DAX:


Ein ähnliches Bild wie beim SMI zeigt der DAX. Grosser Unterschied ist die Situation beim MACD - hier ist noch Luft nach unten.

Fazit: Grösseres Down-Potential. Puts können sich noch lohnen.



DJIA:


Dem Dow prophezeihe ich einen grösseren Rückschlag. CCI hat den überkauften Bereich erst gerade verlassen. Beim DMI haben sich grün und rot noch nicht gekreuzt und selbst der MACD generiert gerade ein Verkaufssignal.

Fazit: Genug Stoff um bis an die 13'000 oder sogar tiefer runter zu fallen. Ängste hat es auch genügend und wer die Amis kennt, der weiss, dass der Blick bei ihnen an der Grenze aufhört. Deshalb werden Subprime deutlich höher negativ bewertet als die überaus guten Wachstumsraten in den EMA.


NASDAQ:


Man vergleiche den NASDAQ mit dem DJIA...

Fazit: Put



So kommen wir zum Schluss, dass sich v.a. Puts auf amerikanische Indices lohnen können. Die europäischen Börsen werden zeitlich vor den US-Börsen wieder ins Positive drehen und wenn die Amis alle Scherben mit Subprime und Co aufgewischt haben, stehen die Europäer mit ihrer exportstarken Wirtschaft bereits wieder an der Sonne. Dann ist Herbst und wir freuen uns auf ein Rallye...