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Donnerstag, 27. September 2007

fast zurück

Der DJIA steht bei 13'900, also schon fast wieder an seiner alten Bestmarke, der NASDAQ ebenfalls. Wer damals beim ersten, überraschenden Bernanke-Coup nicht eingestiegen ist, schaut einmal mehr dumm aus der Wäsche. Wer kann von sich behaupten, dass er wieder auf dem selben Vermögens-Niveau angelangt ist, wie vor zwei Monaten? Und hey: DJIA und NASDAQ haben in diesem Quartal sogar zugelegt. Fragt mal in eurer Umgebung, wer das erwartet hat Mitte August!

SMI und Dax haben noch etwas Arbeit vor sich. Besonders der SMI leidet unter seiner Banken-Dominanz. Aber hier kommt demnächst Abhilfe... In den nächsten Tagen SMI-Calls einzusammen, könnte ins Kapitel "Weihnachtsgeschenke" gehen. Auch beim DAX sieht es gut aus... ;-)

Mittwoch, 25. Juli 2007

Kampf der Indices

Der Sommer ist nicht nur klimatisch nicht der Hammer, sondern auch an der Börse ziehen bereits Herbststürme auf. Welche Handlungsmöglichkeiten bieten sich hier bei den Indices jetzt noch an? Die Situation kommt mir momentan vor, wie in einem Flugzeug, in dem man sitzt und welches gegen den Boden steuert. Soll man den Fallschirm ziehen (PUT) oder doch den Steuerknüppel kräftig ziehen und bis zur Besserung ausharren und dann CALLen?

Soviel steht fest: Das Sommer-Rallye wurde abgeblasen!

SMI:


Der SMI ist bereits sehr angeschlagen. Die negative Tendenz ist seit April/Mai v.a. beim MACD deutlich. Der CCI zeigt bereits ein überVERkauftes Sentiment an und beim DMI hat die rote Linie noch kein überragend hohes Niveau erreicht.

Fazit: Hier steht uns noch der 'final selloff' ins Haus. Der Abschwung ist jedoch schon recht fortgeschritten, so dass ich lieber wieder den Blick in Richtung Call werfen würde und in den nächsten Wochen günstig auf Einkaufstour gehe.


DAX:


Ein ähnliches Bild wie beim SMI zeigt der DAX. Grosser Unterschied ist die Situation beim MACD - hier ist noch Luft nach unten.

Fazit: Grösseres Down-Potential. Puts können sich noch lohnen.



DJIA:


Dem Dow prophezeihe ich einen grösseren Rückschlag. CCI hat den überkauften Bereich erst gerade verlassen. Beim DMI haben sich grün und rot noch nicht gekreuzt und selbst der MACD generiert gerade ein Verkaufssignal.

Fazit: Genug Stoff um bis an die 13'000 oder sogar tiefer runter zu fallen. Ängste hat es auch genügend und wer die Amis kennt, der weiss, dass der Blick bei ihnen an der Grenze aufhört. Deshalb werden Subprime deutlich höher negativ bewertet als die überaus guten Wachstumsraten in den EMA.


NASDAQ:


Man vergleiche den NASDAQ mit dem DJIA...

Fazit: Put



So kommen wir zum Schluss, dass sich v.a. Puts auf amerikanische Indices lohnen können. Die europäischen Börsen werden zeitlich vor den US-Börsen wieder ins Positive drehen und wenn die Amis alle Scherben mit Subprime und Co aufgewischt haben, stehen die Europäer mit ihrer exportstarken Wirtschaft bereits wieder an der Sonne. Dann ist Herbst und wir freuen uns auf ein Rallye...

Freitag, 4. Mai 2007

US-Märkte




CPC und DJIA im Vergleich

Beobachten wir doch mal gemeinsam die Charts. von CPC und DJIA.




  • Bevor es Ende Februar runter ging, erreichten wir im DJIA ein Höchst, und zwar am 20. Februar (A). Kurz davor erreichte der CPC ein relatives Tief. Die Bullen waren am Werk. Am 20. war das Verhältnis bereits ausgeglichen.
  • Bis es am 27. so richtig runter ging (B), schwächelte der DJIA und es begannen sich immer mehr mit Puts einzudecken.
  • Das erste Tief erreichten wir am 5. März (C). Das CPC war dann auf einem relativen Höchst.
  • Genauso am 14. März (D). Auch da wollten sich alle nach Unten absichern. Doch es ging nicht mehr runter...
  • Einen kleineren Einbruch gab es noch am 28. März (E). Sofort sprang man wieder auf die Put-Seite.
  • Was hätte man bei Punkt F machen können, als am 9. April eher alle wieder nach Calls schrieen? Putten, genau! Die Ausbeute war zwar nicht so gross, aber immerhin ging es tatsächlich in den nächsten Tagen runter.
Fazit: Es war immer dann ratsam, Calls zu kaufen, wenn der CPC weit über dem Horizont (> 1.30) stand und genauso war es - meistens - lukrativ zum Puts kaufen, wenn der CPC unter 0.8 stand. Wieso soll sich das nicht wiederholen?


Schauen wir noch einen anderen Indikator an, den MACD beim CPC:
  • Mitte Februar legte der MACD immer etwas zu, generierte einige Signale, die sich teilweise wieder auflösten, aber spätestens nach dem 20. Februar eindeutig wurden.
  • Mitte März schwächte sich der Indikator ab, generierte neue Signale, die auf ein CALL-Engagement hingedeutet haben.
  • Seit Ende April kommt wieder Schwung in den MACD und wieder werden Kauf-Signale angezeigt, notabene für PUTs.
Fazit: Unten PUT nehmen, oben geben bzw. Oben CALL nehmen, unten geben.


Es muss nicht zwingend wie auf der Achterbahn runter gehen. Auch eine Seitwärtsbewegung ist möglich. Das wurde schon oft so beobachtet. Die Indikatoren sind momentan einfach zum Schreien hoch, so dass sich eine Abkühlung ergeben muss. Selektives Vorgehen und eine Handvoll Puts zur Absicherung (deutlich im Geld und Laufzeiten bis Sept/Dez!!) kann jedoch nicht falsch sein.



Man soll nicht dem Zug hinterher rennen, sondern ihm entgegen eilen.